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Tram Depot Bolligenstraße: Innovatives Upgrade für die Zukunft

Die Fortsetzung der Geschichte des Tram Depots Bolligenstraße in Bern ist geprägt von technischem Fortschritt und innovativen Lösungen. In den vorherigen Ausgaben der Tram News (Nr. 56 und 58) wurde bereits ausführlich über die technische Umsetzung berichtet. Nun präsentieren wir stolz die erfolgreiche Umsetzung der Phase 2, um den Anforderungen von Bernmobil gerecht zu werden. Gleichzeitig legen wir den Grundstein für die aufregende Phase 3. Von Bernd Hoblitz

Seit Oktober 2011 ist das Depot Bolligenstraße im Osten von Bern in Betrieb und hat sich zu einem beeindruckenden Komplex entwickelt. Bestehend aus drei Stellbereichen, der Betriebshofsteuerung und dem Betriebshofmanagementsystem, bietet es nicht nur Platz für 32 Weichen, sondern beeindruckt auch mit einer freischwebenden Halle über allen Abstellgleisen. Schon 2011 war die Erweiterung um vier Abstellgleise geplant und in der Software berücksichtigt.

Im Jahr 2022 wurde die Phase 2 eingeleitet, bei der einige neue Anforderungen von Bernmobil berücksichtigt wurden. Die freischwebende Halle wurde um die zusätzlichen Gleise erweitert, wobei die imposanten Tore weiterhin für Aufsehen sorgen. Das Depot verfügt nun über 42 Weichen und die drei Stellbereiche wurden angepasst. Sowohl die Betriebshofsteuerung als auch das Betriebshofmanagementsystem wurden aktualisiert. Dazu wurde bei HANNIG & KAHL in Oerlinghausen die kompletten drei Stellbereiche in einer Simulation nachgebaut, um die neue Software zu entwickeln und zu testen. Die erfolgreiche Umsetzung erfolgte vor Ort in Bern, dort wurden die Steuerungen in einem Zeitraum von zwei Wochen umgebaut.

Parallel dazu wurden die Anforderungen für die Phase 3 bereits integriert, die eine zusätzliche Ausfahrt zum Pulverweg vorsieht. Diese wird voraussichtlich im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Die Software ist bereits darauf vorbereitet und wird nach der Installation der neuen Komponenten nahtlos in Betrieb genommen, um die Ausfallzeiten zu minimieren. Ende Oktober erhielt die Phase 2 nach erfolgreichen Testfahrten die Freigabe durch den Gutachter.

Die Schweizer Vertretung Trelco AG spielte eine entscheidende Rolle während des Umbaus, indem sie zahlreiche Arbeiten vor Ort übernahm. Die Mitarbeitenden von Trelco waren aktiv auf der Baustelle präsent und standen Bernmobil als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass HANNING & KAHL dank seiner hohen Fertigungstiefe in der Lage ist, Steuerungen auch nach vielen Jahren durch Updates an neue Anforderungen anzupassen. Die Verwendung der Detektionsmittel von HANNING & KAHL, Signalgeber und Weichenantriebe garantiert unseren Kunden eine hohe Investitionssicherheit.