Effizienz der E-Bus-Flotte steigern – mit statistischen Daten aus dem eBMS
Eine möglichst effiziente Einsatzplanung, bezogen auf Ladezeiten und Reichweite der E-Busse, ist ein entscheidender Faktor für die Steigerung der Effizienz in der Auslastung der Fahrzeugflotte. Von Hauke Hansen
Für die Reichweite ist der Energieverbrauch, bzw. -bedarf der Fahrzeuge entscheidend, der wiederum von verschiedenen Faktoren abhängt. Differente Verbräuche zu unterschiedlichen Jahreszeiten und verschiedene Topographien der einzelnen Umläufe sind relevante Einflussfaktoren für die Vorausplanung. Hinzu kommt die Flottenstruktur mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen aus verschiedenen Generationen.
Um die verschiedenen Verbräuche in der Einsatzplanung berücksichtigen zu können, müssen sie zunächst gesammelt und protokolliert werden. Je feiner die Struktur der Auswertung erfolgt, desto besser kann die Datenverwendung ausfallen.
Für die Einsatzplanung der (Elektro-)Busse ist ein elektrisches Betriebshofmanagementsystem (eBMS) verantwortlich. Hier werden Daten über Schnittstellen importiert und mit eigenen Daten angereichert. Damit entsteht eine wachsende Datenbasis. Der Aufbau einer eigenen Statistik zu verschiedenen Daten aus dem täglichen E-Busbetrieb ist mit einem vollwertigen Betriebshofmanagementsystem möglich. Eine eigene E-Bus-Statistik macht das BMS zu einem performanten E-Bus-Management-System. Zunächst sind für die Disposition die Ladezeiten der E-Busse im Depot als wichtige Größe zu nennen. Relevant ist die Ladezeit in der Zuteilung von Umläufen, besonders bei Blockaufstellungen der Fahrzeugflotte. Hier können weitere Restriktionen gelten, wie zum Beispiel eine 2:1-Verteilung von Stellplätzen und Ladepunkten, die entweder nacheinander oder mit geteilter Leistungsabgabe laden können. Weiterhin sind Daten zu Energieverbräuchen von Fahrzeugen und Energiebedarfen von Umläufen von Relevanz. Analysen der eigenen Daten durch das eBMS bieten hier den Aufbau von Kenntnissen über den eigenen Betrieb und seine Potentiale. Verbunden mit einer automatischen Fahrzeugdisposition des eBMS wird die optimale Auslastung der Elektrobusse sichergestellt.
Zudem kann das Zusammenspiel zwischen eBMS und Lademanagementsystem über die Schnittstelle nach VDV463 mit einer möglichst guten Vorplanung effizienter arbeiten. Das Lademanagementsystem erhält durch die Fahrzeugdisposition aus dem eBMS Ladeaufträge und muss diese sinnvoll abarbeiten. Bei Unstimmigkeiten erhält das eBMS die Aufträge zurück oder erhält die Meldung, dass die Ziel-Ladung nicht erreicht werden kann. Die stetig wachsende Datenbasis ermöglicht eine laufende Verbesserung der Genauigkeit der Auswertung und damit auch die Fahrzeugdisposition.
Unser eBMS VABdepot bietet mit dem eigenen, umfangreichen Statistiktool VABevSuite genau diese Funktionen für den E-Bus-Betrieb.
Unser eBMS ist neben der umfangreichen Vollversion auch als Basisversion eBMSbasic erhältlich. Die Fahrzeugdisposition läuft in beiden Ausführungen von manuell, über automatisch bis hin zu vollautomatisch – 24/7. Damit ermöglichen wir auch kleineren Verkehrsbetreibern einen unkomplizierten Einstieg in die digitale Einsatzplanung von Elektrofahrzeugen.
Passend dazu bieten wir für unser eBMS und das eBMSbasic unser VABcharge-Lademanagementsystem an. Mit unseren Lösungen aus einer Hand wird der Einstieg in das digitale E-Bus-Management noch einfacher. Unsere verschiedenen Lizenzmodelle bieten für jeden Verkehrsbetrieb das passende Set.