Utsunomiya: Stadt der Zukunft
Utsunomiya mit ca. 520.000 Einwohnern ist Verwaltungssitz der japanischen Präfektur Tochigi in der Auenlandschaft zwischen dem Fluss Ta und dem Fluss Kinu. Etwa 100 km nördlich und 50 Minuten mit dem Tohoku Shinkansen vom Bahnhof Tokio entfernt wird Utsunomiya zunehmend zum Wohnort für in der Hauptstadt arbeitende Pendler. Von Helen Cleary.
Das Handels- und Industriezentrum hat seine Wurzeln im Bergbau, und der örtliche Oya-Stein wurde im Laufe der Jahrhunderte als Baumaterial abgebaut. Um den Futaarayama-Schrein, der heute noch eine Hauptattraktion ist, entwickelte sich die Stadt vor etwa 1600 Jahren.
Die heute stillgelegte Oya-Steinmine, die in das Geschichtsmuseum Oya umgewandelt wurde, bietet ein einzigartiges unterirdisches Besichtigungserlebnis. Der nahe gelegene über 1200 Jahre alte in einem aufragenden Felsabschnitt des Berges Otome hineingebaute Oyaji-Tempel ist der buddhistischen Gnadengöttin Kannon geweiht. Japans ältestes steinernes Buddha-Relief zieht die Menschen seit Jahrtausenden an.
Im Utsunomiya-joshi Park befinden sich die teilweise rekonstruierten Überreste der ursprünglich um das Jahr 1063 erbaute Burg der Stadt.
Zu weiteren Sehenswürdigkeiten gehören das Museum der Präfektur Tochigi, das Museum der schönen Künste der Präfektur Tochigi und das Kunstmuseum Utsunomiya.
Große Sportereignisse wie das Japan Cup Cycle Road Race und die FIBA 3x3 World Tour Basketball Masters finden hier statt.
Berühmt ist die Universitätsstadt Utsunomiya auch für seine Gyoza (gebratene Teigtaschen). Es gibt über zweihundert Gyoza-Restaurants zu entdecken.
Unter dem Motto "Utsunomiya: Stadt der Zukunft" werden Maßnahmen ergriffen, die Stadt ökologisch nachhaltiger zu gestalten. Dazu gehört auch die Errichtung eines neuen Stadtbahnsystems der nächsten Generation mit HANNING & KAHL-Technik.