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Die TINA in Den Haag (Niederlande)
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Die TINA in Rostock
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Die TINA in Basel (Schweiz)
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Die TINA in Halle an der Saale
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Hydrogerät HZY-K-160-PR eingebaut im Trieb- und Laufdrehgestell
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Federspeicher HYS 202 eingebaut im Trieb- und Laufdrehgestell

Linieneinsatz der TINA-Straßenbahn gestartet

Die TINA-Straßenbahn von Stadler ist inzwischen auf mehreren Linien im Einsatz – und überzeugt mit einem konsequent auf Komfort, Sicherheit und Effizienz ausgelegten Fahrzeugkonzept. Hohe Decken, großzügige Panoramafenster und durchgehend stufenlose Zugänge schaffen ein offenes Raumgefühl und machen jede Fahrt angenehm – auch und gerade für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität. Von Carsten Stapke

Doch nicht nur die Fahrgäste profitieren vom neuen Fahrzeugdesign. Auch für das Fahrpersonal bietet TINA spürbare Vorteile: Ein intuitives Bedienkonzept, modernste Fahrerassistenzsysteme und eine optimale Sicht auf das Verkehrsgeschehen erhöhen Sicherheit und Komfort im täglichen Betrieb. Die kompakte Fahrwerktechnik sorgt zudem für ein ruhiges Fahrverhalten, reduziert den Verschleiß an Rad und Schiene und vereinfacht Wartung und Instandhaltung.

Schon früh setzten wir gemeinsam mit Stadler ein ambitioniertes Ziel: ein Bremssystem für die TINA-Plattform zu entwickeln, das höchsten Ansprüchen an Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit genügt. Bereits 2019 konnten die ersten Prototypen in Krakau auf Herz und Nieren getestet werden – ein spannender Moment, der den Beginn einer intensiven Entwicklungsreise markierte. Schritt für Schritt, Test für Test, wuchs das System weiter, immer geleitet vom klaren Gedanken einer einheitlichen Plattform.

Heute zeigt sich das Ergebnis in seiner ganzen Stärke: Nahezu alle TINA-Projekte profitieren von identischen Bremssätteln und Hydraulikaggregaten, die gleichermaßen für Lauf- und Triebdrehgestelle eingesetzt werden. Was einst hohen Entwicklungsaufwand bedeutete, zahlt sich jetzt aus: Neue Projekte lassen sich mit minimalem Zusatzaufwand realisieren, Kosten werden gesenkt – ein Gewinn für alle Beteiligten.

Auch im Service spürt man die Vorteile der Plattformidee: Weniger Varianten bedeuten weniger Lagerhaltung, geringeren Schulungsaufwand und ein deutlich schlankeres, effizienteres Gesamtsystem.

Der Plattformgedanke selbst mag nicht neu sein – doch in dieser Konsequenz und Präzision wurde er erstmals gemeinsam mit Stadler umgesetzt. Die Zusammenarbeit war von Beginn an von Vertrauen, Kreativität und lösungsorientiertem Miteinander geprägt. Ein gemeinsamer Erfolg, von dem beide Seiten nachhaltig profitieren.

Die TINA-Straßenbahnen mit neuer Drehstellentechnik und unseren hydraulischen Bremssystemen sind mittlerweile auf den Linien in mehreren Städten im Einsatz:

Für Darmstadt hat die HEAG mobilo GmbH 25 TINA-Fahrzeuge bestellt. Diese verfügen über einen großen Niederfluranteil, weitläufige Panoramafenster, komfortable Sitzbereiche sowie moderne Klimaanlagen, Monitorsysteme und Fahrerassistenzsysteme, die den Fahrbetrieb sicherer und effizienter gestalten.

Die Tina-Trams werden auch von der Baselland Transport AG (BLT) eingesetzt und prägen das Basler Stadt- und Landbild. Die 25 modernen, voll klimatisierten Niederflurfahrzeuge ersetzen die über 40 Jahre alten Schindler-Trams.

In Halle setzt die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) auf insgesamt 56 Fahrzeuge, darunter 17 XL- und 39 M-Versionen, die durch hohe Decken, offene Multifunktionsbereiche und energieeffiziente Antrieb ein großzügiges Raumgefühl schaffen und mit digitalen Anzeigen sowie Assistenzsystemen für das Fahrpersonal die Sicherheit erhöhen.

In Den Haag fährt der Verkehrsbetrieb HTM mit 62 3-teiligen Zweirichtungsfahrzeugen, die 36,50 Meter lang sind, Platz für bis zu 230 Fahrgäste bieten und durch Panoramafenster, großzügige Multifunktionsbereiche sowie individuelle Fahrerassistenzsysteme inklusive Kollisionsschutz überzeugen.

In Rostock nutzt die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) 30 3-teilige Einrichtungsfahrzeuge, die 32,25 Meter lang sind, Platz für 216 Fahrgäste bieten und mit WLAN, USB-Ladestationen, modernen TFT-Displays sowie Videoüberwachung und bargeldlosen Fahrkartenautomaten ausgestattet sind. Auch die barrierefreien Mehrzweckbereiche für Kinderwagen oder Fahrräder sind hier besonders großzügig gestaltet.

Schließlich hat die Geraer Verkehrs- und Betriebsgesellschaft (GVB) 9 TINA-Fahrzeuge im Einsatz, die ebenfalls großzügige Niederflurbereiche, barrierefreie Mehrzweckbereiche und moderne Monitorsysteme bieten. Die innovative Drehstellentechnik sorgt dabei für ruhiges Fahrverhalten und Wartungsfreundlichkeit.

So verbinden die TINA-Straßenbahnen modernes Design, hohen Fahrgastkomfort und technische Effizienz mit sicherer, nachhaltiger Mobilität – individuell angepasst an die Anforderungen jeder Stadt.