AxGuard

Achskurzschluss schnell und sicher prüfen

Fahrzeuge erfassen, Positionen bestimmen, den Fahrwegsichern - mit HANNING & KAHL-Systemen zur Fahrzeugdetektion haben Sie diese Prozesse sicher im Griff. Zum Sichern von Fahrwegen und zur passiven Erfassung von Schienenfahrzeugen setzt HANNING & KAHL, angepasst an die unterschiedlichen Projektanforderungen, verschiedene eigene Systeme ein. 

Gleiskreis zur Detektion des Achskurzschlusses
Während seine Achsen einen Kurzschluss (< 0,3 Ohm, max.5uH) im Gleisbereich produzieren, wird das Schienenfahrzeug von der Elektronik sicher erkannt. 

Sperrkreis zur Detektion der Kombination aus Achskurzschluss und Fahrzeugmasse
Der Sperrkreis erkennt das Einfahren des Schienenfahrzeuges passiv durch den produzierten Achskurzschluss (< 1 Ohm, max. 5uH) und das Ausfahren durch die geringer werdende detektierte Fahrzeugmasse. 

Bei beiden Detektionsverfahren ist ein notwendiger Achskurzschluss von < 0,3 Ohm, bzw. < 1 Ohm notwendig.

Den Achskurzschluss und den Rad-Schiene-Kontakt an einem Fahrzeug zu überprüfen bzw. nachzuweisen, gestaltet sich in der Praxis aber oft als schwierig. Einzelne punktuelle Messung an einem Radreifen sind hierbei nicht zielführend, da der Achskurzschluss über das ablaufende Rad zu bewerten ist. Das Prüfgerät AxGuard von HANNING & KAHL kann dieses Problem lösen. Der Aufbau besteht aus einem Prüfgleiskreis, dessen Länge so bemessen ist, dass die Achse eines Drehgestells sich in ihrem Umfang im Prüfgleiskreis abrollen kann, bevor die nächste Achse den Abschnitt befährt. Eine speziell für den Prüfgleiskreis entwickelte Steuereinheit ermittelt dabei kontinuierlich im Messabschnitt: den Rad-Schiene-Kontakt, die sich ergebende Frequenz- und Amplitudenverstimmung. 

Am Ende der Befahrung wird jede Achse durch AxGuard qualitativ bewertet. Die  Geschwindigkeit wird erfasst und bei der Bewertung berücksichtigt. Auf Basis eines vom Anwender definierten Toleranzbereichs erfolgt die Bewertung beispielsweise über ein PC-basiertes Ampeldiagramm (Rot-Gelb-Grün) oder über Signale im Außenbereich zur direkten Anzeige für den Triebfahrzeugführer.

Für eine dauerhaft hohe Prüfgenauigkeit verfügt das System über eine automatisierte Kalibrierfunktion. Relevante Mess- und Systemparameter werden während der Befahrung unter realen Betriebsbedingungen erfasst, überprüft und bei Bedarf angepasst. Dadurch werden Abweichungen frühzeitig erkannt und kompensiert, der manuelle Prüf- und Wartungsaufwand reduziert und eine reproduzierbare Prüfqualität sichergestellt.

Schnittstellen zum ConnAct®-System von HANNING & KAHL ermöglichen zudem die Erstellung und Verwaltung digitaler Fahrzeugprotokolle.