Azimutbremsen

Elektromechanische Azimutbremsen, eingesetzt in Windenergieanlagen, ermöglichen ein sicheres Halten der Gondel im Wind und ein Nachführen der Gondel unter Teilbremskraft oder mit komplett gelöster Bremse. Angetrieben werden die Bremsen von einem Elektromotor, die Klemmkraft wird über ein Getriebesystem aktiv aufgebaut.

Zum Aufrechterhalten der Bremskraft ist keine zusätzliche Energie erforderlich. An dem neuen Azimutbremssystem wird die konsequente Fortführung der Entwicklungsstrategie deutlich: Das kompakte Design, der robuste Aufbau und der Verzicht auf äußerlich bewegliche Teile bilden die Basis für ein Produkt, dass das HANNING & KAHL-Portfolio vervollständigt. Sämtliche Azimutbremsen in einer Gondel sind unabhängig voneinander einzeln ansteuerbar und sind damit redundante Komponenten, die die Zuverlässigkeit des Bremssystems vergrößern.


Ansteuerungsvarianten

  • Die übergeordnete WEA-Steuerung übernimmt die Ansteuerung der Komponenten und die Auswertung der Rückmelder.
  • Jede Bremse ist mit einer einfachen Steuerung ausgestattet, die WEA-Steuerung sendet nur einen Brems-/Lösebefehl.
  • Jede Bremse ist mit einer intelligenten Controller- Steuerung ausgestattet, die eine umfassende Eigendiagnose ausführt und Zustandsdaten mit der WEA-Steuerung über Bus austauscht.