Niederflurfahrzeug BASLAYISI EKIM
Eingebauter Federspeicher HYS 101 im Triebfahrwerk
Eingebaute Bremselektronik HEY-C im Triebfahrwerk
Eingebaute Hydrogeräte HZY-NL und HZY K100-DP
Eingebaute Schienenbremse HS 70 im Triebfahrwerk

Bremssystemvarianten für 100 % Niederflurfahrzeuge, Beispiel 2

Das Fahrzeug besteht aus fünf Wagenteilen, die auf zwei Triebfahrwerken und einem Lauffahrwerk ruhen.

Die Triebfahrwerke sind mit zwei Längsantrieben mit je einem Federspeicher HYS 101 ausgerüstet, der zwischen Motor und einem Getriebe positioniert ist. Die stufige Ansteuerung der beiden Federspeicher eines Triebfahrwerkes erfolgt über ein Hydrogerät HZY-K100-DP, das die Zugsteuerung (E-Lieferant) über die Bremselektronik HEY-C antriggert. Ein Drucksensor im Hydrogerät meldet den Druck im Betriebskreis. Die Positionierung der Federspeicher in Richtung Fahrzeugaußenseite erlaubt ein einfaches, manuelles Nachstellen des Bremsbelagverschleißes, so dass auf einen mechanischen Nachsteller verzichtet werden kann.

Im Lauffahrwerk wird jedes Losrad von einem aktiven Bremssattel HYA 26/50 gebremst. Die vier Bremssättel werden dabei von einem Hydrogerät HZY-K100-AP mit externem Druckspeicher angesteuert. Die Bremselektronik sorgt im Zusammenspiel mit vier Drehzahlsensoren für den erforderlichen Gleitschutz. Zwei Schienenbremsen HS 70 je Fahrwerk, mit einer Haftkraft von je 70 kN sorgen im Notbremsfall für eine nochmals erhöhte Verzögerung.